die Pferde

meine Kollegen

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
(der kleine Prinz, Exupéry)

Auf´s richtige Pferd gesetzt

Gearbeitet werden kann mit jedem sozial gesunden Pferd auf der ganzen Welt. Pferde sind dem Menschen gegenüber grundsätzlich positiv gestimmt. Aus solch einer Mensch-Tier-Beziehung können in therapeutischen Einsatzbereichen mit unterschiedlichen Tierarten positive Effekte resultieren.

Als Fluchttiere kommunizieren Pferde mit ihren Artgenossen und dem Menschen überwiegend nonverbal und sehr fein. Als Herdentiere testen sie kontinuierlich die Vertrauenswürdigkeit und Führungsfähigkeit des Gegenübers, um -falls nötig- selbst die Führungsposition einzunehmen.

Eine Herde bietet dem Pferd als Beutetier in freier Wildbahn Überlebensschutz. Herden sind durch eine Rangfolge, beginnend mit dem Alpha-Hengst und ranghöheren Stuten, strukturiert.

 

Fyrsti

bedeutet „der Erste“ auf Isländisch.
Fyrsti war mein erstes eigenes Pferd. Nach ziemlichen Anfangsschwierigkeiten und einem überflüssigen Unfall spulten wir nochmal auf Anfang zurück und begannen ganz von vorne. Das ist jetzt 20 Jahre her.

Er wurde mein Therapiepferd, das Verlasspferd und der Liebling der Kinder.
Fyrsti ist der Senior-CEO mit viel Erfahrung.

Wir sind ein eingeschworenes Team.
Obwohl er für die Arbeit mit den Kindern auf Gehorsam dressiert ist, zeigt er im Coaching deutlich, was er von seinem Gegenüber hält.

Fengur

bedeutet „das Geschenk“ auf isländisch.
Eine Bereicherung ist er auf jeden Fall. Unglaublich sensibel bei seiner stattlichen Figur, ist dieser Aegidienberger treffsicher im „Lesen“ der Menschen unterwegs. Von ihm erhält man eine ganz feine Antwort.

Der Größte und Schwerste in meiner kleinen Herde ist der Rangniedrigste.
Fengur ist im Coaching häufig der Erste, der sich auf den Klienten einlässt und bleibt so lange in dessen Nähe, bis dieser ihn nicht mehr „braucht“.

Ich schätze ihn sehr für seine unfassbar sanfte Art.

Seven

ist seit Anfang 2020 bei mir.
Er ist in Dänemark geboren. Der Sohn einer wunderbaren Stute, die scheinbar viele ihrer guten Eigenschaften an ihn vererbt hat.
Sehr höflich im Umgang und noch etwas grün hinter den Ohren, erkundet er vorwitzig sein junges Leben mit uns. Dabei ist er erstaunlich mutig und immer neugierig.

Er ist mein jüngster Kollege, der sich alles andere, als unbeholfen anstellt. Er ruht in sich mit einer Art Menschen zu begegnen, die unverbogen ist.

Nik

ist das Indianerpony und der Hingucker auf der Weide.
Leider musste ich den hübschen Schecken kürzlich verkaufen. Ein Schritt, den kein Tierhalter gerne macht.
Er lebt bei einer wunderbaren neuen Halterin in einer Pferde-WG, wo er wieder Chef sein kann.

Trauen Sie sich!